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Kaffeegenuss

„Ce – a – eff – eff – e – e, trink nicht so viel Kaffee …“

warnte Johann Sebastian Bach schon um 1732. Dem Ruf des Getränks geschadet hat die Kantate nicht; es ist trotzdem und auffallend beliebt. Den meisten von uns gar unentbehrlich. Insbesondere die Kaffee-Sachsen bekennen sich seit Jahrhunderten zu ihrer Vorliebe zum Schälchn Heeßn.

Nun gibt es gar einen Ehrentag für den Kaffee? Aber ja: Er, der uns alltäglich Hochgenüsse beschert, soll auch mal hochleben. Initiiert vom Deutschen Kaffeeverband e.V. – von wem auch sonst?! – begeht Deutschland seit 2006 den Tag des Kaffees. Seit 2016 findet er jährlich wiederkehrend am 1. Oktober statt, am International Coffee Day. In Österreich wird dieser Ehrentag vom Kaffee- und Tee-Verband veranstaltet. Dies bereits seit 2002.

Wissenswertes – Aus dem Kaffeesatz gelesen

Das Wort Kaffee leitet sich ab vom arabischen qahwa. Es bedeutet Kraft.

Arabische Kaffeehändler nannten die Frucht bunn, weshalb wir sie heute als Bohne lieben.

Kaffeekirschen, manchmal auch -beeren genannt, wachsen an Sträuchern, die bis zu vier Meter hoch werden können.

Die Kaffeepflanze kann zur selben Zeit Blüten und Früchte tragen.

Die Anbaugebiete liegen im Tropengürtel, der sich rund um die Erde, mehr oder minder parallel zum Äquator, schlängelt.

Kaffeetasse; c/o Sylvia KochZum Kaffee

In etwa 50 Ländern wird Kaffee angebaut.

Kaffee gehört zu den weltweit meistgehandelten Waren.

Das Rösten der Bohnen aktiviert über achthundert Aromastoffe, verändert ihre Farbe von gelb zu braun, vergrößert sie und macht die Bohne dabei leichter.

Für Bohnenkaffee werden fast ausschließlich die Sorten Arabica (zu ca. 60%) und Robusta (ca. 40%) sowohl reinsortig als auch gemischt in verschiedenen Anteilen verwendet. Spezialisierte Röstereien bieten selbstverständlich weitere Sorten, z.B. Bengalischen, Stenophylla, Cantimor und Excelsa, an.

Arabica-Kaffee enthält weniger Koffein als die Sorte Robusta, dafür einen höheren Anteil an Kaffeeölen, welche Aroma und Geschmack beeinflussen.

Spitzenreiter im Kaffeetrinken sind die Skandinavier, speziell die Finnen, welche zu jeder Tagesstunde sehr starken Kaffee mögen.

Konstantinopel, Venedig, Oxford und Marseille hatten ihres bereits, als anno 1673 in Bremen das erste deutsche Kaffeehaus eröffnete.

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Wir trinken hiervon mehr als Wasser oder Bier.

Kaffeesatz eignet sich hervorragend zur Auflockerung von Zimmerpflanzenerde sowie als Händewaschmittel. Ob er auch die Zukunft zu offenbaren vermag, findet am besten jeder für sich selbst heraus.

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